| |
|
| |
|
 |
St.-Petri-Kirche
Die
St.-Petri-Kirche wurde vermutlich im 14.
Jh. als dreischiffige Basilika mit Chorumgang
an der Stelle des slawischen Gerowit-Tempels
errichtet. Einen Teil ihrer wertvollen Ausstattung
verlor sie durch den Stadtbrand 1713, daraufhin
wurde das Gewölbe neu eingezogen und
dem Westturm das dritte, achteckige Obergeschoss
aufgesetzt. Die Aussichtsplattform bietet
einen herrlichen Blick auf die Stadt und
die Peenestromlandschaft.
Im Inneren der Kirche befinden sich Wandmalereien
aus der ersten Hälfte des 15. Jh.s (u.a.
hl. Katharina)und vom Anfang des 16. Jh.s (Christophorus). |
 |
|
Der sog. Gerowit-Stein ist an der Südwand
des Chores eingelassen, eine als Flachrelief
wiedergegebene, stehende Männerfigur mit
Lanze. Der 1698-1700 nach den Holzschnitten
von Hans Hohlbein d.J. geschaffene Totentanzzyklus
stammt aus der Gertrudenkapelle. Die Herzöge
von Pommern-Wolgast sind in der Krypta zur letzten
Ruhe gebettet. |
|
| |
|
 |
Gertrudenkapelle |
| |
 |
Auf
dem
Friedhof von Wolgast steht die Gertrudenkapelle,
ein zwölfseitiger backsteinerner Zentralbau
vom Anfang des 15. Jh.s.
Sie besitzt ein
herrliches spätgotisches Sterngewölbe,
das auf einem mittleren Rundpfeiler ruht. |
|
| |
|
 |
Das
Rathaus
 |
Das
Rathaus ist der bedeutendste Bau am Marktplatz
von Wolgast. Im Kern ist es ein mittelalterliches
Gebäude, welches 1713 nach dem Stadtbrand
barock erneuert wurde. So erhielt das Rathaus
an seiner marktseitigen Fassade einen schön
geschweiften Giebel und eine bekrönende
Laterne aufgesetzt. Zehn Reliefs mit Szenen
aus der Geschichte Wolgasts schmücken
den Brunnen vor dem Rathaus, eine Arbeit
von Kurt Beer (1936). |
|
| |
|
 |
Hafen
Der Hafen war im 19. Jh. ein wichtiger Umschlagsplatz
für den Getreidehandel im Ostseeraum. Hier
befinden sich zwei große, fast zweihundert
Jahre alte Fachwerkspeicher. Einige Kaufmannshäuser
aus dem 18. Jh. und Reste der alten Stadtmauer
sind ebenfalls vertreten. |
| |
|
 |
Peenebrücke |
| |
 |
Die
Peenebrücke ist Deutschlands größte
und vermutlich auch schönste Wagebalken-Klappbrücke.
Sie stellt zusammen mit der Zecheriner Brücke
eine feste Verbindung zur Insel Usedom dar.
Allerdings ist die Peenebrücke nicht
nur eine Straßen-, sondern auch eine
Eisenbahnbrücke. Am Tag öffnet
sich ihre fast 50 Meter lange Klappe im
4 Stunden-Rhythmus für jeweils rund
15 Minuten. |
|
| |
|
 |
Die
Peenewerft
Die Peenewerft ist der größte Arbeitgeber
in Wolgast. Rund 800 Mitarbeiter fertigen in der
großen Produktionsstätte Schiffseinheiten,
die den aktuellen Standards entsprechen. Das Leistungsspektrum
der Kompaktwerft sind Neubau, Umbau und Reparatur.
Eine wetterunabhängige Produktion ist durch
eine beheizte Werkhalle und ein Trockendock für
Schiffe von bis zu 160 m Länge und 27 m Breite
gegeben. Eine spezielle
Produktionslinie für militärische
Einheiten verfügt über eine beheizte Schiffsbauhalle
sowie einen Lift für bis zu 110 m lange und
15 m breite Schiffe.
Ihr fünfzigjähriges Jubiläum konnte
die Peenewerft im Juni 1998 feiern. |
| |
|
 |
Das
Rungehaus
Das Rungehaus ist das Geburtshaus des
Malers Philipp Otto Runge, einer der wichtigsten
Vertreter der romantischen Malerei. Es ist fast vollständig
im Originalzustand erhalten. In dem darin genutzten
Museum kann man den künstlerischen Werdegang
Runges verfolgen. |
| |
|
 |
Rittergut
Bömitz Elegantes Rittergut mit Glockenstuhl und Teehaus zwischen
Anklam und Wolgast inmitten einer alten, naturbelassenen
Parkanlage aus dem 18. Jh..
In den herrlichen Jagd-gründen zwischen Peenemoor und Stettiner
Haff
liegt das dreiflügelige Gutshaus eingebettet in die wellige Landschaft Vorpommerns, 15 Min. zur Insel
Usedom.
|
| |
|